36 Mini’s und 4 Betreuer starteten den Tag bei herrlichem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen am Bahnhof in Bad Grönenbach. Mit dem Zug ging es nach Fischen und mit dem Linienbus weiter nach Obermaiselstein. Zum Glück sind wir als erstes eingestiegen, da hatte unsere große Gruppe noch Platz im Bus Unser erstes Ziel war die Sturmannshöhle. Nach einem kurzen Fußmarsch durften wir in 2 Gruppen eine Führung miterleben. Wir gingen tief in den Berg hinein und erfuhren viel Wissenswertes über die einzige begehbare Spalthöhle im Allgäu. Bei 8° Grad ließ es sich dort sehr gut aushalten und wir konnten etwas abkühlen, bevor es nach einer Brotzeitpause weiterging.
Das zweite Ziel, welches wir zu Fuß „erklommen“ haben, war der Alpenwildpark. Es war extrem heiß an diesem Tag und so aßen wir erst mal ein Eis, suchten uns schattige Plätze und entdeckten schon die ersten Tiere, die im Alpenwildpark leben: Ein paar Kaninchen, Hühner, Gänse und auch Störche stolzierten über das Gelände. Die etwas größeren Tiere hat Michl vom Alpenwildpark uns dann bei einer 1,5-stündigen Führung gezeigt. Wir konnten die großen Hirsche aus nächster Nähe sehen und füttern, die Greifvögel bestaunen, eine Schnee-Eule streicheln und Leo durfte sogar ein Frettchen auf dem Arm halten. Michl erzählte uns viel über die Tiere und seine Arbeit im Wildpark. Mit viel Herzblut kümmert er sich um die verschiedenen Arten und übermittelt den Gästen viel Wissen über die Natur und dass wir alle den Auftrag haben, sie zu schützen. Zu fast jedem Tier wusste er eine Anekdote und so hatten wir es recht lustig auf unserem Rundgang durch den Alpenwildpark. Im Park werden immer wieder kranke und verwaiste Tiere aufgenommen und von Michl und seinem Team aufgezogen und gepflegt, daher sind die meisten der Wildtiere sehr zutraulich und an den Menschen gewöhnt. Besonders beeindruckend war es, die Hirsche mit ihren großen Geweihen so nah zu beobachten. „Wenn ihr heute gelernt habt, dass das Reh nicht die Frau vom Hirsch ist, dann habt ihr schon viel gelernt“ gab Michl uns schmunzelnd mit auf den Weg. Nach weiterer Eis-Pause (schließlich war es ja immer noch heiß) wurden wir in Kleinbussen wieder zum Zug nach Fischen gefahren. Die Deutsche Bahn brachte uns sicher und halbwegs pünktlich wieder zurück nach Bad Grönenbach. Was für ein schöner Tag in toller Gemeinschaft!
Herzlichen Dank allen Mini’s – ihr seid wirklich eine großartige Truppe! Ihr seid zuverlässig, achtet aufeinander und habt einfach Spaß zusammen.
Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ auch an Elfriede Notz, Nicky Zeller und Martina Brüchle, die mit mir die Mini-Schar begleitet haben.
Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!
Regina Wilhelm